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Priolo kämpft gegen Parksünder

Kommunales

Beim Neujahrsempfang der Nördlichen Innenstadt im voll besetzten Bürgersaal hat Ortsvorsteher Antonio Priolo (SPD) eine positive Bilanz für 2017 gezogen. „Viel wurde saniert, der Hemshof entwickelt sich prächtig“, sagte der 62-Jährige. Dem Müll-Problem und den Parksündern sagte er den Kampf an.Für die Eröffnung sorgten die „Huddelschnuddler“ mit einem Auszug aus ihrem musikalischen Programm. Im Anschluss wünschte eine Gruppe junger Sternsinger allen Gästen ein gutes neues Jahr. In einer 30-minütigen Begrüßungsrede hieß Priolo mit viel Charme und einer Riesenportion guter Laune fast jeden Gast im Saal persönlich willkommen.

„Ich möchte zunächst allen Ehrenamtlichen in den Vereinen für ihr Engagement danken, ohne das vieles nicht möglich wäre“, machte der Ortsvorsteher deutlich. Ausdrücklich lobte er die Arbeitsgemeinschaft der Vereine mit ihrem Vorsitzenden Friedrich Bauer, die auch für die Organisation des Neujahrsempfangs gesorgt hatte. „Durch die finanzielle Lage der Stadt wäre ohne private Spenden vieles nicht möglich“, bedankte sich Priolo für über 50.000 Euro für den Wasserspielplatz im Friedenspark. „Ich bin zuversichtlich, dass es uns mit gemeinsamer Anstrengung gelingen kann, die Probleme im Stadtteil zu lösen“, betonte der Ortsvorsteher.

„Im Hemshof sind die Sauberkeit und das Parken die wichtigsten Themen. Ich will weiter für eine Verbesserung kämpfen, wir können hier nicht wegschauen“, plädierte er für den Einsatz von Mülldetektiven. 2017 habe sich gezeigt, dass ein Baustellenmanagement nötig sei. Es sei gelungen, alle Flüchtlinge im Stadtteil dezentral unterzubringen, meinte er zufrieden.

Eine neue Baustelle kündigte er für die Prinzregentenstraße an. „Hier wird die 125 Jahre alte Kanalisation erneuert, die Straße bis 2019 für Fahrzeuge gesperrt“, sagte Priolo. Im Hemshof sei vieles saniert worden. „Die Nahversorgung ist ausgezeichnet, hier ist alles da“, berichtete er, mahnte jedoch Lücken in West an. „Hier fehlen Arztpraxen und ein Drogeriemarkt“, stellte er fest. Viele Bewohner aus West müssten dafür zum Goerdelerplatz kommen, daher sei eine direkte Busverbindung unbedingt notwendig, forderte Priolo. Beim Thema „Bayreuther Straße“ sei Engagement nötig, hier setzt der Ortsvorsteher große Hoffnungen in die neue Stadtspitze.

(Rheinpfalz vom 09.01.2018)