Ein Fest und 40 Platanen

Platz-Geschichten (2): Im Stadtteil Hemshof liegt der Goerdelerplatz. Mehrmals ist er umbenannt worden. Er ist Marktplatz an den Samstagen, ansonsten Parkplatz für Besucher der umliegenden Geschäfte und Restaurants – darunter das Gasthaus „Maffenbeier“, das auf eine 140-jährige Geschichte zurückblickt.

Der Goerdelerplatz als Herzstück des Hemshofs hat bewegte Zeiten hinter sich. Seit 1901 besteht die Freifläche, die als Marktplatz schon immer ein Symbol für das Leben in dem Stadtteil darstellte. Daran hat sich bis heute nichts geändert, versichert Ortsvorsteher Antonio Priolo (SPD). „Wir sind froh, dass wir diesen Platz haben“, sagt er überzeugt.Der Goerdelerplatz liegt zwischen dem Ende der Leuschnerstraße, nördlich, und der Seiler- und Blücherstraße, die in südlicher Richtung verlaufen. Was sich im Lauf der Jahre geändert hat, ist die Namensgebung. So begann der Platz seine Karriere als Ruprechtplatz und erinnerte damit an den Kronprinzen Ruprecht von Bayern, Sohn des letzten bayrischen Königs Ludwig III. Dessen vollständiger Titel lautete übrigens „Königliche Hoheit Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein“ – ein Name, der sogar die Ausmaße des Platzes an seine Kapazitätsgrenzen geführt hätte.

Neujahrsempfang in der Nördlichen Innenstadt

Priolo wünscht sich neue Buslinie

Im Hemshof hat sich Ortsvorsteher Antonio Priolo (SPD) beim Neujahrsempfang für die nördlichen Stadtteile am Sonntag über ein volles Bürgerhaus Nord gefreut. Rund 200 Gäste erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag. Los ging es mit den Huddelschnuddlern, die das Publikum zum Schunkeln brachten. Als Moderator fungierte Uwe Vatter vor der Arge, der Arbeitsgemeinschaft der Vereine. Überraschungsgäste waren „Schlager Klaus“ und Sängerin Jeannette aus Mannheim. Doch auch die klassischen Elemente eines Neujahrsempfangs fehlten nicht. Pfarrerin Elke Maicher von der protestantischen Jona-Gemeinde überbrachte für alle Kirchen im Hemshof die besten Wünsche zum neuen Jahr. Und auch die Sternsinger kamen vorbei.Ortsvorsteher Priolo dankte in seiner Rede den vielen Ehrenamtlichen, die sich in das öffentliche Leben einbringen. Als wichtige Themen für 2017 benannte er die Hochstraße, die Sauberkeit und Grünflächenpflege sowie die Integration der Flüchtlinge. Priolo versprach, sich weiterhin für eine gute Infrastruktur und ein gutes Miteinander einzusetzen. „Ich will, dass sich jeder, der in unsere Stadtteile kommt, wohl fühlt und unsere Willkommenskultur genießen kann“, betonte er. Mit Blick auf die Verschmutzung und zugeparkte Straßen im Stadtteil appellierte er an alle mitzuhelfen, dass Straßen und Wege immer sauber und nicht zugeparkt sind.

Als positive Projekte nannte Priolo den Umbau des Don Bosco-Hauses. Die Loft-Wohnungen seien verkauft und bereits bezogen. Zudem würden einige Baulücken geschlossen und Häuser saniert. Besonders freut den Ortsvorsteher, dass im Kinderparadies Friedenspark neue Spielgeräte eingebaut wurden und der Förderverein Spenden erhielt. „Leider fehlt noch immer eine direkte Busanbindung vom Stadtteil West zum Hemshof“, benannte er einen großen Wunsch für das neue Jahr. Auch die Ansiedlung von Geschäften für eine bessere Versorgung in West sei wünschenswert. Bevor dann die Farweschlucker einmarschierten und ihr Bühnenprogramm starteten, verriet Priolo noch seinen Hauptwunsch für 2017: „Es ist der gleiche wie 2016: Frieden auf der ganzen Welt.“

(Rheinpfalz vom 10.01.2017)

„Unsere Gewerbetreibenden sind mit den Menschen vor Ort vertraut“

Gemeinsame Sitzung des Ortsvereins Nord-West und des Gewerbevereins am 01.12.2015

Zahlreiche Vorstandsmitglieder sowie Mitglieder des Gewerbevereins Hemshof e.V. trafen sich zu einer lebhaften und interessanten Diskussion in den Räumen der SPD Nord-West. Neben dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Andreas Hauck, waren Antonio Priolo als Ortsvorsteher sowie Udo Scheuermann als Experten anwesend.

In den Stadtteilen Nord, Hemshof und West ist die Unternehmensstruktur eher durch kleine und mittelständische Betriebe geprägt. Andreas Hauck sprach insbesondere die Sorgen und Ziele der Gewerbetreibenden an: bessere Koordination bei Baustellen im Stadtteil sowie gemeinsame Mitsprache zwischen Unternehmern und Verwaltung. Durch den neuen Vorsitzenden Hauck ist der Gewerbeverein wieder aktiver in Erscheinung getreten, sichtbar an der regelmäßig erscheinenden Zeitschrift der Hemshöfer.

Konsens bestand bei allen, dass die Unternehmen vor Ort gestärkt werden sollen um die Attraktivität der Stadtteile zu erhöhen. Beispielhaft wurden vorgeschlagen Einführung von Kurzzeitparkplätzen zum kurzweiligen Einkauf, Erhaltung der Nahversorgung im Stadtteil sowie eine Beschleunigung von Bauvorhaben, um Umsatzverluste zu vermeiden durch frühzeitige Bauzeitenpläne.

Denn eins steht fest: die örtlichen Gewerbetreibenden sind mit den Menschen vor Ort vertraut. Die Kommunikation und Bekanntheit ist ein starker Faktor, auf den alle Unternehmen in den Stadtteilen bauen können. Dafür werden solche Veranstaltungen, auch unter Mithilfe des SPD Ortsvereins, künftig öfter erfolgen. Czasch

Nord: Neuntes Bürgerforum zur Unterbringung von Asylsuchenden

Das mittlerweile neunte Bürgerforum, bei dem die Stadtspitze in den Stadtteilen über die Unterbringung von Flüchtlingen in Ludwigshafen informiert, findet am Dienstag, 24. November, um 18 Uhr im Hemshof (Nord) statt. Die Stadtverwaltung möchte dabei den Bürgern in den Stadtteilen die Möglichkeit geben, sich aus erster Hand über die Planungen zur Unterbringung von Asylbewerbern zu informieren. Dabei geht es nicht allein um die Unterbringung, sondern auch um die gesellschaftliche Integration. Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU), Bürgermeister Wolfgang van Vliet und Ortsvorsteher Antonio Priolo (beide SPD) werden im Bürgersaal, Hemshofstraße 46a, den aktuellen Sachstand erläutern und Fragen von Bürgern beantworten.

(Rheinpfalz vom 18.11.2015)

Riesen Chance für den Stadtteil – SPD sieht sich bestätigt

Der stellvertretende Ortsvorsteher Georgios Vassiliadis (SPD) begüßt das neue gemeinsame Konzept der Polizei und der Stadt für den Hemshof

 

„Das ist eine riesen Chance für unseren Stadtteil“, begrüßt der stellvertretende Ortsvorsteher Georgios Vassiliadis (SPD) das Konzept der Stadtverwaltung und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, die in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag ankündigten, illegale Müllablagerungen und Kriminalität im Hemshof stärker bekämpfen zu wollen. „Wir hoffen durch die gemeinsamen Maßnahmen von Polizei und Stadt auf eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität in unerem Stadtteil“, ergänzt Vassiliadis, der sich freut, die Polizei bei einer Großkontrolle im Stadtteil bereits gesehen zu haben. „Wir sehen unsere jahrelange Arbeit bestätigt, bei der unser Ortvorsteher Antonio Priolo (SPD) und die SPD-Ortsbeiratsfraktion immer wieder gegenüber der Verwaltung auf Missstände hingewiesen und Abhilfe gefordert haben“, erklärt Vassiliadis. Die Bürger beschwerten sich seit Jahren über die Parksituation, die Raser, Gruppen von Trinkern und nicht zuletzt die wilden Müllablagerungen im Stadtteil. Endlich seien die Eingaben in einem gebündeldeten Konzept aufgenommen worden.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sebastian Schröer, der zusammen mit Vassiliadis an der Pressekonferenz von Stadt und Polizei teilnahm, freut sich ebenfalls über den Fortschritt.

„Vielleicht ist es endlich gelungen, das ewige Wechselspiel zwischen Bürgern und Politik auf der einen Seite und der Verwaltung auf der anderen Seite zu zerschlagen“, gibt sich Schröer nachdenklich. Jahrelang seien viel zu viele Initativen von Bürgern und Politik fruchtlos geblieben.

Umso bedauerlicher sei es nun gewesen, dass Antonio Priolo (SPD), als Orstvorsteher einer der Vorkämpfer für eine stärkeres Vorgehen gegen Kriminalität und Müll, nicht an der entscheidenden Pressekonferenz teilnehmen konnte. „Wir begrüßen das neue Konzept uneingeschränkt, werden aber auch die Oberbürgermeisterin beim Wort nehmen, wenn es heißt, trotz hoher Kosten und Schwierigkeiten dranzubleiben“, ergänzt Schröer.

 

Kampf gegen wilde Müllhalden

Beschwerden von Bürgern aus dem Hemshof über vermüllte Straßen und steigende Kriminalität haben in den vergangenen Monaten immer mehr zugenommen. Deshalb wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, Stadt und Polizei haben ein gemeinsames Konzept für den Brennpunkt erarbeitet. Ab sofort werden Kontrollen und Sanktionen verschärft.

Ortsbeirat Nord: 62 Millionen Euro fließen in Hemshof

Joachim Alexander vom Bereich Stadtvermessung und Stadterneuerung hat gestern mit seinen Kollegen im Ortsbeirat Nord den Abschlussbericht zur Sanierung des Hemshofs vorgelegt. 43 Jahre dauerte das Projekt. „Es ist eine sehr erfolgreiche Geschichte“, sagte Alexander. Die 50 Hektar große Fläche zeichne sich nun vor allem durch viele Grünzonen aus. Wie viel man mit der Sanierung erreicht habe, verdeutlichte Alexander unter anderem mit folgender Zahl: 1968 verfügten 63 Prozent der Wohnungen weder über ein Bad noch eine Toilette. 2014 waren dann 84,5 Prozent aller Wohnungen mit Bad und WC ausgestattet. „Wir haben Wohnqualität geschaffen. Es wohnen viele jungen Menschen hier“, freute sich Alexander. 2013 waren 13.035 Bürger im Hemshof gemeldet. 62 Millionen Euro sind an öffentlichen Mitteln investiert worden.

(Rheinpfalz vom 23.07.2015)

zur Ortsbeiratssitzung vom 14.07.2015

Unter dem nachfolgenden Link können Sie die aktuellen Anträge und Anfragen aus der Ortsbeiratssitzung vom 14. Juli 2015 einsehen.

Folgende Themen wurden von der SPD-Ortsbeiratsfraktion angesprochen:

- Anfrage bzgl. Nutzung der Kirche Heilig Kreuz in West

- Antrag bzgl. Kontrollen der Polizei des ruhenden Verkehrs in der Prinzregentenstraße

- Antrag bzgl. Verteilung von Tütenspendern auf Grünanlagen

„Müllsheriffs“ sollen helfen

Im Hemshof gibt es sehr große Probleme mit illegalen Abfallbergen. Die Politiker im Ortsbeirat Nördliche Innenstadt sind sich in der Bestandsaufnahme einig. Zwei Stunden lang haben sie am Dienstagabend nach Lösungen gesucht. Die Stadt hilft auch. Ein Ansatz: verstärkte Kontrollen.

Dass es im Hemshof ein Müllproblem gibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Im Ortsbeirat wollte auch niemand das Problem beschönigen. Schon die Einwohnerfragestunde lieferte ein Indiz, dass etwas aus dem Ruder läuft. Denn ein Mann beklagte große Sperrmüllhaufen, da die Mieter der Wohnblocks in der Pettenkofer-/Sauerbruchstraße zur Räumung ihrer Keller aufgefordert worden seien. „Man kann es nicht beschreiben“, fasste er seine Beobachtungen zusammen. Ortsvorsteher Antonio Priolo (SPD) stimmte zu: „Das sieht nicht gut aus.“ Er warb dennoch um Geduld – bis morgen werde alles abtransportiert.Keine Geduld mehr hat der Ortsvorsteher derweil bei zwei Parkplätzen in der Blücherstraße. „Wir dulden diese bisher, können das aber nicht mehr länger verkraften“, sagte Priolo. Beide Flächen seien völlig zugemüllt. Demnächst sollen Zäune aufgebaut werden. „Die Plätze sind so voll. Wir brauchen hier sogar Bagger, um sie zu reinigen“, unterstrich Priolo.

 

Er selbst und die CDU hatten dazu zwei Anträge ausgearbeitet, die im Kern darauf abzielen, dass sich die Stadtverwaltung um die zunehmende Vermüllung des Hemshofes kümmern und dringend etwas passieren müsse. „Die Bürgerbeschwerden nehmen zu. Appelle und Informationen sind verpufft. Bei den Bürgern herrschen Frustration und Resignation“, meinte Priolo. Das Hauptproblem ist seiner Meinung nach, dass häufig Sperrmüll ohne Abfuhrtermin deponiert werde. Zugleich könne der Vollzugsdienst nicht immer vor Ort sein, um die Müllsünder zu erwischen. Priolo betonte aber auch: „Das ist nicht nur ein Problem des Hemshofs. Die Ablagerungen kommen nicht nur von unseren Bürgern, sondern auch von Auswärtigen.“ Er verspreche sich eine Verbesserung nur noch dadurch, „dass wir Verwarnungsgelder verhängen“. Daher sei die Stadt gefragt, hier eine Lösung zu finden, so Priolo.

Klaus Neuschwender, kaufmännischer Werkleiter des Wirtschaftsbetriebs Ludwigshafen (WBL), sprach von einem „ganz schwierigen Thema“. Vor zehn Jahren sei es schon mal ähnlich gewesen. Damals habe die Stadt mit einer 16-Stunden-Betreuung im Zwei-Schicht-Betrieb für die ständige Abholung von Müll gesorgt. „Jetzt ist es wieder eingerissen, dass Sperrmüll einfach rausgestellt wird“, sagte Neuschwender. Auch bei den Wertstoffsäcken „tauchen neue unmittelbar nach der Abfuhr wieder auf den Straßen auf“. Seiner Meinung nach fehle vor Ort die soziale Kontrolle, betonte der WBL-Fachmann.

Der Stadt sei das Problem ebenfalls bewusst, deshalb treffe sich am Donnerstag erstmals eine Arbeitsgruppe, die dezernatsübergreifend nach Lösungen suchen werde. „Wir müssen das in den Griff kriegen“, sagte Neuschwender. Er sehe aktuell nur die Möglichkeit, über mehr Präsenz des Vollzugsdiensts und Bußgelder Verbesserungen zu erreichen. Neuschwender sprach von sogenannten Müllsheriffs. Er wies darauf hin, dass dafür zusätzliches Personal eingestellt werden müsse. Das koste Geld, was letztlich über die Gebühren zu finanzieren sei. Hinzu sollten neue Aufklärungskampagnen kommen. Die Bürger müssten mit ins Boot: „Alleine schaffen wir das nicht.“

Wegen der illegalen Müllablagerungen fielen jährlich Kosten von gut 160.000 Euro an, informierte Neuschwender. Die Ausgaben hätten sich zuletzt verdoppelt. Bis zum Jahresende werde es wohl insgesamt 1200 illegale Müllablagerungen geben. „Wir haben jetzt schon so viele Fälle wie im Jahr 2014“, sagte Priolo.

Termin

Am Samstag beginnt um 9 Uhr am Ortsvorsteherbüro in der Gartenstraße die Aktion „Saubere Stadt“.

(Rheinpfalz vom 16.07.2015)

Ortsbeiratssitzung vom 03.02.2015

Zusammenfassung der Anträge und Anfragen der SPD-Ortsbeiratsfraktion aus der Ortsbeiratssitzung vom 03.02.2015